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	<title>Praxistipp Archive - KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</title>
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		<title>Plantbased auf allen Kanälen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[katrinkasper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 18:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan & nachhaltig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anbieter pflanzlicher Produkte müssen möglichst viele Touchpoints bespielen, um die größte Hürde zu überwinden: die Wahrnehmungsschwelle.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/plantbased-auf-allen-kanaelen/">Plantbased auf allen Kanälen</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<div>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Pressearbeit, Influencer-Kampagnen, Social Media und Events: Anbieter pflanzlicher Produkte müssen möglichst viele Touchpoints bespielen, um die größte Hürde zu überwinden – die Wahrnehmungsschwelle.</strong></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p style="font-weight: 400;">Die Strategie steht: Ziele sind definiert, die Positionierung ist geschärft, die Botschaften sitzen. Doch was nützt das beste Konzept, wenn es im Tagesgeschäft verpufft? Im letzten Teil unserer Serie geht es um den entscheidenden Schritt: Welche Kommunikationsmaßnahmen bringen pflanzliche Produkte wirklich in die Köpfe – und Herzen – der Konsumenten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Klassische Medien bleiben ein zentraler Hebel. Laut News Aktuell sind sie für 84 Prozent der PR-Profis weiterhin wichtigste Multiplikatoren. Redaktionelle Erwähnungen in Print, Online, TV oder Radio kosten nichts – und wirken glaubwürdiger als Werbung. Denn wenn Redaktionen berichten, ist das mehr als Sichtbarkeit: Es ist Social Proof.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Glaubwürdigkeit muss man sich verdienen </strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Als das Londoner Startup <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/better-nature/" target="_blank" rel="noopener">Better Nature</a> mit seinem Tempeh auf den deutschen Markt kam, sorgten wir mit gezielten Bemusterungen, mediengerechtem Infomaterial und einer gute Story über Innovation, Nachhaltigkeit und Gründergeist für hohe Presseresonanz – von Fachpresse bis Lifestyle-Magazin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Doch Pressearbeit ist kein Selbstläufer. Earned Media verlangen Substanz, Timing und Relevanz. Wer nur Produkte anpreist, geht in der Infoflut unter. Entscheidend ist: Welche Geschichte erzählt man? Welche Emotion, welches Bild, welche Botschaft bleibt hängen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Auch Owned muss gut gemacht sein</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Da Redaktionen schrumpfen und Printauflagen sinken, werden eigene Kanäle immer wichtiger. Über Owned Media wie Website, Newsletter oder Social Media-Profile behalten Marken die volle Kontrolle über Inhalte, Frequenz und Tonalität. Und sie können Inhalte wesentlich günstiger verbreiten als über Paid Media. Doch: Auch diese Kanäle funktionieren nur mit relevanten Inhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Viele glauben zwar, mit KI-Tools lasse sich Content jetzt schnell und mühelos produzieren. Doch gerade in der Flut von automatisiertem und oft austauschbarem Material lässt sich mit Inhalten punkten, die authentisch, relevant und einzigartig sind. So hebt man sich ab und schafft echte Markenbindung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Wo erreicht man die Menschen?</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Ob Instagram, TikTok, YouTube oder Publikumszeitschriften: Content muss dort stattfinden, wo sich die Zielgruppen bereits aufhalten. Besonders für jüngere Menschen sind soziale Medien längst Hauptinformationsquelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Marke Veganz, zum Beispiel, bespielt analoge und digitale Touchpoints gleichermaßen – auf den Verpackungen finden sich QR-Codes, die zu CO₂-Bilanz und Herkunftsgeschichten führen. Das schafft Transparenz – und stärkt Vertrauen. Wichtig: Jeder Touchpoint sollte die gleiche Geschichte erzählen – vom Packaging bis zum Reel. Nur so entsteht ein konsistentes Markenbild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Die Marke wird zum Medienhaus</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Für den niederländischen Tofu-Pionier <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/sofine/" target="_blank" rel="noopener">SoFine</a> flankierten wir den Deutschland-Launch seines <a href="https://kasper-kommunikation.de/fischbroetchen-for-future/" target="_blank" rel="noopener">SoFish-Burgers</a> mit einem kultigen <a href="https://kasper-kommunikation.de/wp-content/uploads/2019/12/FfF_Video_final.mp4" target="_blank" rel="noopener">Fischbrötchen-Event</a>, begleitet von Social Media-Formaten und Native Ads. Im Zentrum stand nicht das Produkt, sondern die Idee dahinter: Genuss – nachhaltig, modern und ohne Tierleid.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch Heura Foods aus Spanien erzählt seine Marke als Bewegung: Über Instagram, LinkedIn und YouTube thematisiert das Unternehmen Klimaschutz, Ernährungssicherheit und Zukunftsfähigkeit. Modern visualisiert, emotional erzählt. So entsteht Content mit Haltung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Sichtbarkeit – auch ohne Mega-Budget</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Start-ups ohne großes Marketingteam können dennoch punkten – mit Kreativität, Klarheit und einem klugen Multi-Channel-Ansatz. Dazu gehören Social Media, Newsletter, POS-Aktivierung, Events und Influencer Relations, die mehr sind als ein einmaliger Post.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Greenforce zeigt, wie’s geht: Über Influencer-Kooperationen mit Köchen, Fitness-Profis und Umweltaktivistinnen erreichte die Marke eine breite Zielgruppe. Der Dreh: Emotionaler Zugang, Genuss und Nachhaltigkeit statt Verzichtsrhetorik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Verführen statt belehren</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Die wichtigste Regel bleibt: Begeistern statt bekehren. Inspirieren statt instruieren. Wer über pflanzliche Produkte kommuniziert, sollte keine Defizite betonen, sondern neue Möglichkeiten zeigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Dabei hilft ein klares Ziel – und eine klar umrissene Zielgruppe. Denn wer alle ansprechen will, erreicht am Ende niemanden wirklich. Oder, um es in der Sprache des Designs zu sagen: Man kann nicht für alle gleichzeitig gestalten – aber man kann etwas erschaffen, das bei den Richtigen genau ins Herz trifft.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>Foto: <strong>Fisch for Future:</strong> Launch der veganen Fisch-Burger von SoFine – stilecht mit Fischbrötchen-Event in Hamburg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Dieser Beitrag ist Teil 4 der Serie „Schritt für Schritt zur Kommunikationsstrategie für pflanzliche Alternativen“. Er erschien zunächst im <a href="https://www.fleischwirtschaft.de/service/newmeat/" target="_blank" rel="noopener">NEWMEAT Magazin</a>.</p>
<div>
<p>Teil 3: <a href="https://kasper-kommunikation.de/einfuehlen-statt-belehren/" target="_blank" rel="noopener">Einfühlen statt belehren</a></p>
</div>
<p>Teil 2: <a href="https://kasper-kommunikation.de/die-kunst-der-positionierung/" target="_blank" rel="noopener">Die Kunst der Positionierung</a></p>
<p>Teil 1: <a href="https://kasper-kommunikation.de/sag-mir-wer-du-bist/" target="_blank" rel="noopener">Sag mir, wer du bist &#8211; und ich sag dir, was du isst</a></p>

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	</div> 
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	</div> 
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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/plantbased-auf-allen-kanaelen/">Plantbased auf allen Kanälen</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Einfühlen statt belehren</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/einfuehlen-statt-belehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrinkasper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:06:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan & nachhaltig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer für pflanzliche Produkte begeistern will, muss Empathie zeigen und Verzichtsängste charmant entkräften – statt zu belehren oder zu moralisieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/einfuehlen-statt-belehren/">Einfühlen statt belehren</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p style="font-weight: 400;"><strong>Wer für pflanzliche Produkte begeistern will, muss Empathie zeigen und Verzichtsängste charmant entkräften – statt zu belehren oder zu moralisieren.</strong></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p style="font-weight: 400;">Mit den Zielgruppen stehen die Empfänger unserer Kommunikation. Mit der Positionierung haben wir das erwünschte Image des Produkts oder der Marke festgelegt. (Siehe Teil 1 und 2 unserer Serie.) Aber Kommunikation braucht natürlich auch Inhalte. Was muss wie erzählt werden, um die Zielgruppe zu erreichen? Oder genauer: Welche Themen und Botschaften sollen vom Sender zum Empfänger gelangen? Und in welcher Tonalität kommunizieren wir mit unseren Zielgruppen? Schließlich kommt es bei der Kommunikation auch auf Sprachstil und Form an.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Charmant statt dogmatisch: Wie vegane Marken wirklich überzeugen</strong></h2>
</div>
<div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p style="font-weight: 400;">Im Kampf um Aufmerksamkeit zählt jede Formulierung. Menschen lassen nur durch, was ihren Nerv trifft – und was ihnen irgendeinen Nutzwert bietet. Und sei es nur Unterhaltung. Kommunikation darf dabei vor allem eins nicht sein: austauschbar. Marken wie Oatly heben sich ab: Der Hafermilchhersteller setzt auf einen ironischen, unterhaltsamen Stil mit Wiedererkennungswert – bis hinein in Verpackungstexte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Unverwechselbarkeit entsteht durch Charakter, Haltung und Konsistenz. Dabei sollten Unternehmen Herausforderungen nicht verschweigen, sondern ihnen kommunikativ begegnen. Könnte der hohe Preis ein Nachteil sein? Dann muss die Qualität ins Zentrum rücken, oder der (teure) Standort Deutschland. Offenheit schafft Vertrauen. Gerade für kleine Marken ist Glaubwürdigkeit existenziell.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Ewas sagen, ohne zu urteilen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Aber Fakten allein ändern nur selten Meinungen. Wer heute überzeugen will, muss emotionalisieren. Mit „Wir lieben Lebensmittel“ konnte Edeka punkten. Emotionen sind allerdings ein Tretminenfeld, vor allem wenn sie negativ konnotiert sind. Auf Mitleid mit Tieren setzen? Eher ein No-Go. Menschen wehren sich gegen alles, was ihre Identität infrage stellt – gerade beim Thema Ernährung. Kognitive Dissonanz macht Veränderung schwer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Empathische Kommunikation wirkt dem entgegen. Sie vermittelt Zugehörigkeit statt Ausgrenzung, weckt Neugier statt Schuldgefühle – und ähnelt eher einem Flirt als einem Streit. Sie schafft soziale Sicherheit und öffnet den Weg zu neuen Entscheidungen. „Schon probiert? Unsere knackigen Seitan-Würstchen sind heiß!“</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Vorteile statt Verzicht<span style="font-weight: 400;"> </span></strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wirkungsvolle Botschaften rücken die Vorteile pflanzlicher Ernährung in den Fokus: Genuss, Gesundheit, Einfachheit. Ohne moralischen Zeigefinger – dafür mit Lust auf Neues. Statt „Verzicht“: Lebensfreude. Statt „Ersatz“: Wahlfreiheit. Auch die Tonalität ist entscheidend. Alles, was nach Zwang oder Verbot klingt, stößt eher ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Begriffe wie „Gut für mich, gut für den Planeten“ sprechen Flexitarier an, ohne Fleischesser zu verurteilen. Und Marken wie Alpro („Gut gemacht!“) feiern kleine Schritte – statt Perfektion zu verlangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Sprache, die bewegt</strong></h2>
<div>
<p style="font-weight: 400;">Die Sprache ist am besten leicht verständlich, locker und wertfrei. Wörter wie „pflanzenbasiert“ oder „plant-based“ wirken weicher als das Wort „vegan“, das von vielen Menschen immer noch mit Verzicht oder Ideologie assoziiert wird. Klar sollte die Kommunikation trotzdem sein – idealerweise durch Siegel wie das V-Label oder Hinweise wie „100 % pflanzlich“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Zugleich braucht es Mut zur Kreativität. Durch sprachliche Einschränkungen, etwa bei Produktbezeichnungen, wird treffende Kommunikation schnell zur besonderen Herausforderung. „Hafermilch“ darf man den milchweißen Drink aus Hafer offiziell nicht nennen. Wortneuschöpfungen, charmante Beschreibungen und klare Nutzenversprechen helfen, Produkte attraktiv zu benennen – auch ohne bekannte Begriffe wie „Käse“ oder „Joghurt“. Die Bezeichnung „Pfannenquader“ statt „veganer Leberkäse“ trägt wahrscheinlich sogar eher dazu bei, dass dieses Produkt von einer Person gekauft wird, die eigentlich kein veganes Produkt wollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Umgang mit schwierigen Begriffen kann sogar mit Augenzwinkern gelingen. Kreative Wortneuschöpfungen wie „Nusletter“ (Nu Company) oder „unicornique“ (Einhorn) bleiben im Kopf – und zeigen: Diese Marke hat Charakter und Humor.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Zum Lachen in den Kühlschrank</strong></h2>
<div>
<p style="font-weight: 400;">Gerade bei ernsten Themen wirkt Humor Wunder. Humor wirkt menschlich und verbindet: Wer zusammen lacht, versteht sich. Humor wirkt auch kompetent, denn das Publikum erkennt: Man beherrscht seinen Stoff so virtuos, dass es leicht wirkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">So wird das vegane Hack von The Vegetarian Butcher zum „Hick-hack-hurra&#8220;. Mit dem „Frei!Burger“ von Followfood hat man „Seitan so lecker Burger gegessen“. Und der vegane Käse von Bedda trägt den Namen „Come on Bert&#8220;. Gekonnte Wortspiele zaubern Lächeln ins Gesicht und machen Marken nahbar. Selbst Kritik kann so kreativ umgedeutet werden – und sich in erfolgreiche Kampagnen verwandeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">So kürte Greenforce das Hate-Feedback eines Facebook-Users namens Björn kurzerhand zum Slogan für ein Anzeigenmotiv. Björn hatte gepostet: „Lieber lass ich mir einen Zahn ziehen, als das zu essen“. Greenforce konterte: „Sei kein Björn. Probier’s pflanzlich!“ Offenbar mit Erfolg: Aus der Instagram-Anzeige wurde eine groß angelegte Markenkampagne Die Verfügbarkeit des Produkts im Handel stieg nach Angaben des Unternehmens um zehn Prozent.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Storys und starke Bilder</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Storytelling ist ein weiteres Mittel empathischer Kommunikation. Gute Geschichten gehen unter die Haut, bleiben besser im Gedächtnis haften und werden weitererzählt. Dieser Schneeballeffekt lässt sich gut bei Social Media beobachten, wenn bestimmte Inhalte viral gehen. Gelingt es, „Heldengeschichten“ zu erzählen, Fakten mit Emotionen zu verknüpfen, am besten mit bildhafter Sprache, sprechen wir beide Hirnbereiche an: Logik und Gefühl. Das erhöht die Wirkung der Kommunikation und fördert Entscheidungen. Also erzählen Sie gern die Geschichte(n) hinter Ihren Produkten. Aber funktionierendes Storytelling ist schon ein bisschen höhere Content-Kunst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Fest steht: Gute Kommunikation zu veganen Produkten braucht keine Dogmen, sondern Verständnis, Leichtigkeit und Kreativität. Sie zeigt: Pflanzlich ist kein Verzicht – sondern eine Einladung. Wer empathisch kommuniziert, erreicht Herzen und Köpfe gleichermaßen. Und genau darum geht es.</p>
<p style="font-weight: 400;"><em> </em></p>
<div>
<p>Dieser Beitrag ist Teil 3 der Serie „Schritt für Schritt zur Kommunikationsstrategie für pflanzliche Alternativen“. Er erschien zunächst im <a href="https://www.fleischwirtschaft.de/service/newmeat/" target="_blank" rel="noopener">NEWMEAT Magazin</a>.</p>
</div>
<p>Teil 4: <a href="https://kasper-kommunikation.de/plantbased-auf-allen-kanaelen/" target="_blank" rel="noopener">Plantbased auf allen Kanälen</a></p>
<p>Teil 2: <a href="https://kasper-kommunikation.de/die-kunst-der-positionierung/" target="_blank" rel="noopener">Die Kunst der Positionierung</a></p>
<p>Teil 1: <a href="https://kasper-kommunikation.de/sag-mir-wer-du-bist/" target="_blank" rel="noopener">Sag mir, wer du bist &#8211; und ich sag dir, was du isst</a></p>
<p>&nbsp;</p>

		</div> 
	</div> 
		</div> 
	</div> 
</div><div class="dfd-row-bg-overlay" style="opacity: 0.8;"></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/einfuehlen-statt-belehren/">Einfühlen statt belehren</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Kunst der Positionierung</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/die-kunst-der-positionierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrinkasper]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 20:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan & nachhaltig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pflanzliche Produktalternativen sind heute gefragt wie nie – doch um sich vom Wettbewerb abzuheben, braucht es mehr als nur gute Absichten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/die-kunst-der-positionierung/">Die Kunst der Positionierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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	</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><b>Pflanzliche Produktalternativen sind heute gefragt wie nie – doch um sich vom Wettbewerb abzuheben, braucht es mehr als nur gute Absichten. Wer sich erfolgreich positionieren will, muss seine Stärken clever in Szene setzen.</b></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p>Marken wie Oatly, Rügenwalder oder Veganz sind längst mehr als nur Produkte – sie stehen für Nachhaltigkeit, Gesundheit und einen bewussteren Lebensstil. Durch gezielte Positionierung haben sie ein starkes Image in den Köpfen der Verbraucher geschaffen: Oatly verkörpert urbanen Lifestyle und Öko-Aktivismus, Rügenwalder steht für das Fleisch der Zukunft und Veganz beeindruckt mit einer innovativen Vielfalt veganer Produkte.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p>Diese Marken haben es verstanden, sich unverwechselbar zu machen, indem sie nicht nur funktionale Vorteile, sondern auch emotionale Werte vermitteln. Ihre Positionierung ist weit mehr als eine Marketingstrategie – sie ist Ausdruck einer klaren Markenidentität. Denn nur, wenn was eine erkennbare Identität hat, kann die Zielgruppe eindeutig identifizieren – und ihm Vertrauen schenken.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Mehrwert für die Zielgruppe</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wie aber entwickelt man eine unverwechselbare Positionierung? Sie ergibt sich aus den Stärken der Marke oder des Produkts im Vergleich zur Konkurrenz – im besten Fall entsteht daraus ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal, eine <em>Unique Selling Proposition</em> (USP). Entscheidend dabei: Die Stärken müssen einen klaren Nutzen für die Zielgruppe bieten, sei es funktional oder emotional. Ein Beispiel: Viva con Agua verkauft Mineralwasser in Flaschen – wie zig andere auch und in einem Land, in dem Trinkwasser jederzeit aus der Leitung fließt. Aber on top gibt’s Weltverbesserung: Die Erlöse verschaffen Menschen in armen Ländern Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Strategie geht auf, weil Viva con Agua erfolgreich seinen übergeordneten Purpose kommuniziert. Das Produkt ist hier nur noch Nebensache.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Hersteller pflanzlicher Produktalternativen können sich über Innovation, Qualität, Geschmack oder Nachhaltigkeit vom Wettbewerb abheben. Oder, indem sie eine klare Haltung zeigen – und diese konsequent kommunizieren. <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/oatly/" target="_blank" rel="noopener">Oatly</a> etwa positioniert sich nicht nur als Anbieter von Hafermilch, sondern als gesellschaftlicher Akteur, der Verantwortung übernimmt und die Themen Gesundheit, Ernährung und Umweltbewusstsein miteinander verknüpft.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Taten, nicht nur Worte<span style="font-weight: 400;"> </span></strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Seit Jahren deklariert Oatly den CO2-Fußabdruck seiner Produkte auf der Verpackung – und fordert provokant, dass Unternehmen der Milchbranche es ihm gleichtun. Oatly engagiert sich außerdem für ein „Klima-Label“ auf Lebensmitteln, gemeinsam mit Veganz, das die Ökobilanz seiner Produkte anhand eines Nachhaltigkeits-Scores auf der Verpackung transparent macht.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Das Markenprofil von Veganz machen auch innovative Produkte wie „Honig“ aus Tapioka sichtbar, oder „Räucherlachs“ mit Algenextrakt und der ersten Hafermilch aus dem Drucker. Smarte Vertriebskooperationen steigern die Markenbekanntheit: Die „innovativste Food-Marke Deutschlands 2021“ (Handelsblatt) forscht mit der TU Berlin an Fleischalternativen, beliefert über den Caterer Aramak Betriebskantinen und bietet bei den Fußballvereinen Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig eine vegane Stadionwurst.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Raus aus der Nische</strong></h2>
<div>
<p>Unternehmen und Startups mit Purpose haben einen Startvorteil: Eine klare Positionierung. Sie hilft nicht nur bei der Marktdurchdringung, sondern auch bei der Mitarbeiterbindung und beim Recruiting. Allerdings kaufen nur wenige Verbraucher rein aus Überzeugung. Die Mehrheit greift aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit zu einem Produkt, wegen seiner Bekanntheit oder einer Empfehlung der Peers. Davon profitieren etablierte Marken, die das innovative Produkt kopieren: Dank ihrer Bekanntheit und Marktpräsenz gewinnen sie dann sehr schnell Marktanteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p>Impact-getriebene Marken müssen deshalb über ihre Kernzielgruppe hinauswachsen und die breite Masse erreichen – auch jene, die mit ihrem Purpose nichts am Hut haben. Dafür ist es essenziell, Kaufbarrieren zu verstehen und abzubauen. Viele Verbraucher assoziieren Nachhaltigkeit noch immer mit Verzicht. Erfolgreiche Marken drehen diesen Spieß um: Oatly hat es geschafft, dass Menschen Hafermilch nicht als Ersatz, sondern als gleichwertige, wenn nicht sogar bessere Alternative zur Kuhmilch sehen. Wer heute in einer deutschen Großstadt seinen Café Latte mit Hafermilch bestellt, tut dies meist einfach nur, weil es ihm schmeckt. Die Nachhaltigkeit ist allenfalls ein angenehmer Nebeneffekt.</p>
</div>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Relevant sein und sich differenzieren</strong></h2>
<div>
<p>Fest steht: Pflanzliche Produktalternativen bieten zwar per se die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun. Aber wenn sie teurer sind als ihre tierischen Pendants und keinen erkennbaren Mehrwert bieten in Sachen Geschmack, Gesundheit oder Status, bleiben sie eine Nische. Damit sie für die Masse attraktiv werden, braucht es starke Marken. Die haben wir im Plantbased-Bereich zumindest noch nicht in dem Maße, wie wir es beispielsweise von der Fleisch- oder Milchindustrie her kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p style="font-weight: 400;">Der Wettbewerb wächst rasant: Immer mehr große Hersteller steigen mit enormen Marketingbudgets in den Markt ein. Um in diesem Umfeld zu bestehen, muss eine Marke relevant sein und sich differenzieren. Weil viele Produkte oft austauschbar sind oder in kürzester Zeit kopiert werden können, kommt es umso mehr auf eine überzeugende Kommunikation, starkes Design und gezieltes Marketing an. Der Schlüssel liegt darin, die eigene Marke mit einer klaren, attraktiven Story aufzuladen – basierend auf einer durchdachten Positionierung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p>Dieser Beitrag ist Teil 2 der Serie „Schritt für Schritt zur Kommunikationsstrategie für pflanzliche Alternativen“. Er erschien zunächst im <a href="https://www.fleischwirtschaft.de/service/newmeat/" target="_blank" rel="noopener">NEWMEAT Magazin</a>.</p>
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<p>Teil 1: <a href="https://kasper-kommunikation.de/sag-mir-wer-du-bist/" target="_blank" rel="noopener">Sag mir, wer du bist &#8211; und ich sag dir, was du isst</a></p>
<p>Teil 3: <a href="https://kasper-kommunikation.de/wp-admin/post.php?vc_action=vc_inline&amp;post_id=16664&amp;post_type=post" target="_blank" rel="noopener">Einfühlen statt belehren</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/die-kunst-der-positionierung/">Die Kunst der Positionierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sag mir, wer du bist – und ich sag dir, was du isst</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/sag-mir-wer-du-bist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrinkasper]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan & nachhaltig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Markt für pflanzliche Alternativprodukte ist hart umkämpft. Um mithalten zu können, sollten Hersteller ihre Zielgruppen genau kennen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/sag-mir-wer-du-bist/">Sag mir, wer du bist – und ich sag dir, was du isst</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="vc-row-wrapper " data-parallax_sense="30"><div class="wpb_row row" >
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<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Der Markt für pflanzliche Alternativprodukte ist hart umkämpft. Um mitzuhalten, müssen Hersteller aus Käufern Stammkunden machen – und neue Kunden gewinnen. Was dabei hilft: Zielgruppen genau zu kennen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach der Ernüchterung im letzten Jahr steigen jetzt wieder die Umsätze mit veganen und vegetarischen Produkten. Klingt nach einer guten Nachricht? Nur bedingt: Der Anteil der günstigen Eigenmarken in den Regalen wächst rasant. In Kategorien wie pflanzlichem Joghurt und Käse haben sie laut <a href="https://gfieurope.org/de/wp-content/uploads/sites/2/2024/10/GFI-Europe-Entwicklung-des-Marktes-fuer-pflanzenbasierte-Lebensmittel-im-deutschen-Einzelhandel-2021-2023-Oktober-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">Circana-Daten</a> allein in einem Jahr über zehn Prozent zugelegt, bei Milch- und Fleischalternativen immerhin fünf Prozent. Die sinkenden Preise sind gut für die Konsumenten – aber weniger gut für Markenhersteller, deren Umsatz trotz steigender Verkaufszahlen nur moderat wächst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Konkurrenzdruck nimmt weiter zu. Der Handel hat keine Gummiregale, die Hersteller kämpfen um Platz, Sichtbarkeit und Kundenbindung. Denn die Herausforderung ist klar: Sie müssen bestehende Kunden zu treuen Wiederkäufern machen – und neue Zielgruppen erschließen. Aber welche könnten das sein? Das kommt darauf an. Wer handgefertigten Cashewkäse verkauft, spricht andere Menschen an – oder dieselben Menschen anders – als der Hersteller von veganen Chicken Nuggets.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Die bunte Welt der Zielgruppen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Auch die Kundschaft von Unternehmen im B2B-Bereich wie zum Beispiel Herstellern von Inhaltsstoffen oder Maschinen braucht eine eigene Ansprache: Hier ziehen andere Kaufargumente, eine andere Tonalität, Informationstiefe und so weiter. Und dann gibt es noch viele weitere Zielgruppen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen: von den Einkäufern der großen Handelsketten über Journalisten, Investoren, Banken und NGOs bis hin zu Bewerbern und den eigenen Mitarbeitenden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Doch so unterschiedlich diese Zielgruppen auch sind, sie haben eines gemein: In unserer Mediengesellschaft werden alle mit Informationen überflutet. Wer da wahrgenommen werden will, muss die Kommunikation exakt an seinen Zielgruppen ausrichten. Alles andere perlt an den Menschen ab wie Wasser an Teflon. Statt „One fits all“ braucht es passende Themen und Botschaften für jede Zielgruppe, adressatengerecht verpackt und zur richtigen Zeit über die richtigen Kanäle verbreitet. Und zwar ohne Widersprüche, so dass die Kommunikation wie aus einem Guss wirkt.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Jung, weiblich und flexitarisch</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Damit Unternehmen dies gelingt, sollten sie sich ein möglichst genaues Bild machen von den demografischen Merkmalen, aber auch dem Lebensgefühl, den Interessen, Werten und der Mediennutzung ihrer Zielgruppen. So kommen vegetarische oder vegane Alternativen zu tierischen Produkten vor allem bei jungen Frauen häufiger auf den Teller. 18 Prozent der 14- bis 29-Jährigen und zwölf Prozent der 30- bis 44-Jährigen essen sie laut aktuellem <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/ernaehrungsreport2024.html" target="_blank" rel="noopener">Ernährungsreport des BMEL</a> täglich – Frauen fast doppelt so häufig wie Männer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Konsequent vegan ernähren sich gerade mal (oder immerhin) zwei Prozent der Menschen in Deutschland, vegetarisch schon acht Prozent. Das entspricht zwar fast einer Verdopplung im Vergleich zu 2020. Die große Masse aber kauft weiterhin ganz selbstverständlich tierische Lebensmittel – wenn auch zunehmend mit Vorbehalten: 41 Prozent der Deutschen bezeichnen sich schon als Flexitarier. Ob Stadt oder Land, macht dabei kaum noch einen Unterschied.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist billig</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Als wichtigste Kaufgründe nennen Kunden Neugier, Tierwohl, Geschmack, Gesundheit und Umwelt – je nach Studie in unterschiedlicher Reihenfolge, aber meist ungefähr gleichauf. Umfragen zur Selbstbeschreibung sind allerdings mit Vorsicht zu genießen: Gerade bei Nachhaltigkeit und Tierschutz ist der <em>Attitude-Behaviour-Gap</em> besonders ausgeprägt. Das heißt, Konsumenten sind sich der Relevanz dieser Themen bewusst, greifen beim Einkaufen dann aber doch zum Tierprodukt – wegen des Preises oder der Macht der Gewohnheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Unternehmen dürfen sich also nicht allein auf die <em>Political Correctness</em> ihrer Produkte verlassen und andere Kaufanreize vernachlässigen. Vor allem, wenn man die jüngere Generation ansprechen will: Laut <a href="https://www.shell.de/ueber-uns/initiativen/shell-jugendstudie-2024.html" target="_blank" rel="noopener">Shell-Jugendstudie</a> wollen sich nur noch 62 Prozent der Befragten umweltbewusst verhalten – gegenüber 71 Prozent im Vorjahr. 43 Prozent der 12- bis 25-Jährigen fühlen sich zudem beim Umweltschutz bevormundet. Und nur gut die Hälfte (57 Prozent) ist für Einschränkungen beim Lebensstandard zugunsten der Umwelt.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Sehnsucht nach Unbeschwertheit</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Damit einher geht die Sehnsucht nach Unbeschwertheit, zeigt die <a href="https://www.nestle.de/unternehmen/publikationen/nestle-studie/ernaehrungsstudie/ernaehrungsstudie-verzicht-genuss" target="_blank" rel="noopener">Nestlé-Studie „So isst Deutschland“.</a> Besonders die Gen Z fühlt sich von Ernährungsfragen oft überfordert. Fast zwei Drittel der befragten 16- bis 27-Jährigen sagen, sie hätten nicht die Zeit, sich so zu ernähren, wie sie eigentlich möchten. Sie suchen Trost beim Snacken, während sie spätabends durch YouTube, Instagram und Tiktok scrollen. Die Social Media-Plattformen dienen ihnen immer häufiger zur Informationsbeschaffung, auch wenn klassische Medien wie TV und Zeitungen noch das größte Vertrauen genießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Gen Z und Millenials sind die Haupt-Zielgruppen für pflanzliche Milch-, Fleisch- und Fischalternativen. Ihre Ausgaben machen zusammen im Schnitt gut 40 Prozent der gesamten Ausgaben in diesen Kategorien aus, zeigen Daten von Nielsen IQ. Allein für Käsealternativen geben die Millenials mit fast 36 Prozent am meisten aus. Eine weitere Gruppe mit Potenzial ist die Gen X: Die Eltern der Gen Z sind bei den Ausgaben schon stark vertreten. Sie sind mit über 16 Millionen Menschen die größte Bevölkerungsgruppe in Deutschland – und haben die höchste Kaufkraft.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Zielgruppen der Top-Marken</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Beispiele für eine erfolgreiche Zielgruppenansprache sind Top-Marken wie Rügenwalder Mühle, Oatly und Iglo Green Cuisine. Rügenwalder hat sich bei seiner Neupositionierung auf jüngere Zielgruppen fokussiert und die Marke deshalb stark emotionalisiert. Statt Probleme zu thematisieren, „hackte“ die Marke beispielsweise ein Taylor-Swift-Konzert mit der Ausschreibung für einen Wurstverkäufer-Job. Das Medienecho war riesig, laut Marketingchef Steffen Zeller entsprach der Anzeigenäquivalenzwert fast 40 Millionen Euro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Bei <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/oatly/" target="_blank" rel="noopener">Oatly</a> gucke man nicht so sehr auf Zielgruppen, sagte Svenja Fitz, Geschäftsführerin DACH &amp; Polen, kürzlich auf einer Konferenz. Es gehe vielmehr darum, so viele Menschen wie möglich dazu bewegen, pflanzliche Milch statt Kuhmilch zu nutzen. Aber mit ihrer provokanten und humorvollen Kommunikation hat die Brand es geschafft, Hafermilch vor allem bei Millenials als Lebensstil zu inszenieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Iglo wiederum spricht gezielt Kinder an. In den Comic-Filmen der Kampagne „Curious Kids“ fordern Kinder ihre Eltern mit hartnäckiger Fragerei heraus, die neuen veganen Dino-Nuggets und Fischstäbchen der Marke Green Cuisine zu probieren. Iglo greift dabei das Thema Ernährung und Klimawandel mit einem Augenzwinkern auf – und setzt gekonnt auf die Neugier der Verbraucherinnen und Verbraucher.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Klare Ziele für klare Botschaften</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Eng mit den Zielgruppen verknüpft sind die Kommunikationsziele. Denn je besser das Bild ist, das wir von unseren Zielgruppen entwickelt haben, desto genauer können wir unsere Ziele daran ausrichten. Was wollen wir mit unserer Kommunikation erreichen? Natürlich verkaufen, klar. Aber eine Umsatzsteigerung um fünf Prozent beispielsweise wäre ein Vertriebs- oder Marketingziel, das nicht nur von der Kommunikation abhängt, sondern auch von Produktqualität, Preisgestaltung, Verpackung, Service, Distribution und so weiter. Welche Ziele können wir nun aber mit der Kommunikation verfolgen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Pressearbeit soll möglichst viele positive Veröffentlichungen bringen, eine Website möglichst viele Visits und ein Instagram-Post möglichst viele Likes. Neben solchen Verhaltenszielen gibt es aber auch noch die Wahrnehmungs- und Einstellungsziele, die auf der kognitiven bzw. emotionalen Ebene ansetzen und den Verkauf psychologisch vorbereiten. Bei der Kommunikation für pflanzliche Produktalternativen sind das meist Aufmerksamkeit, Wissensvermittlung und Aufklärung, Richtigstellung, Markenbekanntheit, Akzeptanz und Verständnis. Solche strategischen Kommunikationsziele sind die Basis für klare und gut formulierte Botschaften.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Wie kann man Einstellungen messen?</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Die jeweiligen Kommunikationsziele lassen sich aus den Unternehmenszielen ableiten, die sich wiederum aus den Werten des Unternehmens ergeben. Bei vielen Unternehmen in der Plantbased-Branche sind das nicht allein wirtschaftlicher Erfolg und Selbsterhalt, sondern auch altruistische Ziele wie Umweltschutz, Tierwohl oder soziale Gerechtigkeit. Wahrnehmungen und Einstellungen lassen sich allerdings oft nur mit großem Aufwand messen – etwa durch Umfragen. Doch eine konkrete Definition der Kommunikationsziele ist wichtig, um die Maßnahmen effizient zu gestalten – und gegebenenfalls nachjustieren zu können. Hierfür muss ich allerdings klare Maße vorgeben wie zum Beispiel das Ziel, bei einer genau festgelegten Zielgruppe in einem bestimmten Zeitraum den Bekanntheitsgrad einer Marke um fünf Prozent zu erhöhen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Mühe lohnt sich. Denn in einer Zeit des Content-Überflusses werden Differenzierung und ein klares Profil für Marken noch relevanter. Dafür brauche ich nicht nur gute Instinkte, sondern auch fundiertes Wissen über meine Ziele und Zielgruppen. Nur dann kann ich entscheiden, welches Thema ich wann spiele, wie ich es aufbereite und für welchen Kanal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Beitrag ist Teil 1 der Serie „Schritt für Schritt zur Kommunikationsstrategie für pflanzliche Alternativen&#8220;. Er erschien zunächst im <a href="https://www.fleischwirtschaft.de/service/newmeat/" target="_blank" rel="noopener">NEWMEAT Magazin</a>.</p>
<p>Teil 2: <a href="https://kasper-kommunikation.de/die-kunst-der-positionierung/" target="_blank" rel="noopener">„Die Kunst der Positionierung&#8220;</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/sag-mir-wer-du-bist/">Sag mir, wer du bist – und ich sag dir, was du isst</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vegan – wie sag ich’s meinem Kunden?</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/vegan-wie-sag-ichs-meinem-kunden-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrinkasper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 12:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan & nachhaltig]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kasper-kommunikation.de/?p=16428</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer pflanzliche Produkte verkaufen will, muss über ihre Vorteile sprechen. Und den Mut haben, Haltung zu zeigen. Starke Marken machen es vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/vegan-wie-sag-ichs-meinem-kunden-2/">Vegan – wie sag ich’s meinem Kunden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Trotz des Vormarsches pflanzlicher Alternativen ist für die meisten Menschen hierzulande das Fleischessen die Norm. Es ist ein Teil ihrer Identität und vermittelt vermeintliche Selbstbestimmtheit in einer immer komplexeren Welt. Am Braten aus der Kindheit hängen große Gefühle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Entsprechend emotional fielen die Reaktionen aus, als die Grünen vor elf Jahren den Veggie-Day ausriefen. Als Volkswagen vor drei Jahren die Currywurst in der Kantine strich. Und als kürzlich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die empfohlene Höchstmenge für den Fleischverzehr senkte. Von Bevormundung war die Rede, und vom Verlust persönlicher Freiheit. „In Deutschland gibt es gefühlt zwei Dinge, die man nicht anrühren darf: Das eine ist der Dienstwagen, das andere das Schnitzel“, sagte der Wirtschaftsethiker Nick Lin-Hi in einem <a href="https://www1.wdr.de/nachrichten/ernaehrung-vegan-vegetarisch-fleisch-nick-lin-hi-100.html" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> mit dem WDR.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Rationale Argumente wie Umwelt- und Klimaschutz, Tierwohl und Gesundheit fallen in solchen hitzigen Diskussionen meist unter den Tisch. Viele NGOs und Hersteller von veganen Ersatzprodukten treten zwar öffentlich für eine pflanzlichere Ernährung ein. Aber ihnen wird schnell mangelnde Glaubwürdigkeit unterstellt. Dabei ist Kommunikation der wichtigste Hebel, um die Wahrnehmung der Menschen und damit ihr Verhalten zu ändern. Doch solange Schulbücher noch von Nutztieren sprechen, Kinderärzte Fleisch empfehlen und Konzerne Milliarden in Werbung für Tierprodukte stecken, haben die Pioniere der Pflanzenkost es schwer.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Mut zur klaren Haltung</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Umso wichtiger ist es für vegane und vegetarische Marken, ihr Marketing, ihre Kommunikation und ihren Verkauf zu professionalisieren – von der Produktbezeichnung über die Medienarbeit bis zum Verpackungsdesign. Nur so können sie Menschen von den Vorteilen pflanzlicher Ernährung überzeugen – für sie selbst, für die Tiere und für den Planeten. Dazu gehört viel Recherche, ein tiefes Verständnis der Zielgruppen, der Märkte und ihres gesellschaftlichen Umfeldes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Aus Angst, potenzielle Kundschaft zu verprellen, schrecken manche Hersteller beispielsweise vor dem Wort „vegan“ zurück. „Veggie“, „plant-based“ oder „pflanzenbasiert“ soll weniger fundamental klingen und mehr Menschen ansprechen. Aber Firmen wie Rittersport, Mövenpick, Meggle, Niederegger und Langnese beweisen mittlerweile, dass man auch mit prominent als „vegan“ gekennzeichneten Produkten Erfolg haben kann. Jedenfalls, wenn man mit dem Pfund der Markenbekanntheit wuchern kann.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Öko-Rebellen und Kirchen-Provokateure</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Viel wichtiger als jedes Attribut ist die Positionierung einer Marke mit passenden, klaren Botschaften – auf allen Kanälen. Der schwedische Haferdrink-Hersteller <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/oatly/" target="_blank" rel="noopener">Oatly</a> etwa gibt in Social Media den Öko-Rebellen und weist auf seinen Verpackungen den CO2-Fußabdruck aus. Damit hat die einstige Reformhaus-Marke die Metamorphose zum trendigen Lifestyle-Produkt geschafft. Der Süßwarenhersteller Katjes wiederum thematisiert mutig den Tierschutz – mal mit riesigem pinkfarbenem Banner auf der Kölner Domplatte: „Liebe Deinen Nächsten“, mal mit Videoclips, in denen beim Naschen tierisch gegrunzt und geschmatzt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Derart selbstbewusst auftreten kann freilich nur, wer die Fakten kennt und die oft komplexen Zusammenhänge auf griffige Bilder und Slogans herunterbricht. Individuelle Ökobilanzen, die den CO2-Abdruck, den Wasser- und Landverbrauch oder den Energieeinsatz eines Produkts erfassen, sind zwar extrem aufwändig. Doch als Nachweise für den Mehrwert pflanzlicher Alternativen sind sie unerlässlich, wenn diese mit Nachhaltigkeit punkten wollen. Das gilt erst recht, seit strengere Gesetze gegen Greenwashing dies oft sogar zwingend vorschreiben.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Prominente liefern „Social Proof“</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Informieren, erklären, aufklären heißt die Devise – aber ohne belehrend oder moralisierend rüber zu kommen. Denn das weckt eher Trotz. Storytelling hilft: Zahlen und Fakten, verpackt in authentische Geschichten, die emotional berühren, die erinnert und mit anderen geteilt werden. Frische Sprachbilder und positives Framing ersetzen die bisherigen Narrative. Die Marken werden als nahbar und einzigartig wahrgenommen, das stärkt die Kundenbindung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch bekannte Testimonials und Influencer tragen dazu bei, mit gängigen Stereotypen aufzuräumen. Ob Billie Eilish für <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/ichoc/" target="_blank" rel="noopener">iChoc</a>, Oliver Petszokat alias Oli P. für Iglo oder Ralf Möller für Lidl: Prominente Vorbilder liefern den <em>Social Proof</em>, dass pflanzliche Ernährung angesagt ist – und laden zum Nachahmen ein. Denn sie schaffen es, die ernsten Themen Umweltbewusstsein, Tierschutz und persönliche Verantwortung spaßig und unbeschwert zu präsentieren.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Vorsicht vor Übertreibungen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Neben Nachhaltigkeit und Tierwohl sind gesundheitliche Vorteile ein weiterer wichtiger Grund für die Wahl pflanzlicher Alternativen. Auch hier ist Aufklärung gefragt. Hoch verarbeitete vegane Produkte beispielsweise werden oft für ungesund gehalten, selbst wenn sie keinerlei bedenkliche Zutaten enthalten – und ihre tierischen Pendants sie in Sachen Künstlichkeit bei weitem in den Schatten stellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Generell gilt es, die pflanzlichen Alternativen nicht als Ersatz, sondern als Bereicherung zu positionieren. Schließlich landet in unserer westlichen Welt eine Monokultur auf dem Teller, moniert die Trendforscherin Hanni Rützeler: „Mit gerade einmal zwölf Pflanzen und fünf Tierarten werden 75 Prozent der weltweit konsumierten menschlichen Nahrung erzeugt.“ Doch Vorsicht vor Übertreibungen und „Sugarcoating“: Wird etwa ein identischer Geschmack versprochen, den das Produkt nicht hält, sind Enttäuschungen vorprogrammiert – und potentielle Kundinnen und Kunden auf lange Sicht verloren.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Genuss und Spaß statt Verzicht</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Stattdessen sollten Marken zeigen, wie bequem und einfach es ist, pflanzliche Produkte in die Ernährung einzubauen. Ob Rezepte in den sozialen Medien und bei der Medienarbeit, Zubereitungshinweise auf den Verpackungen und Websites, leicht verständliche Informationen zu Zutaten und Herstellung im Blog oder Verkostungen im Supermarkt: Gefragt sind Unterhaltung plus Nutzwert an allen Touchpoints der Customer Journey. Denn trotz Vegan-Welle haben viele immer noch keine Ahnung, woraus Seitan, Tempeh &amp; Co. bestehen, wie sie schmecken und wie sie zubereitet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Wichtig dabei ist eine positive, motivierende Sprache, die den Fokus auf Genuss und Spaß legt statt auf Verzicht und Einschränkung. Auch Witz und Humor sind geeignete Stilmittel, denn sie wirken souverän – und sind auch ein Ausdruck von Haltung. Etwa, wenn es um die strengen Restriktionen geht, die für die Bezeichnung pflanzlicher Alternativen gelten. So wird das Chili von Vegetarian Butcher zum „Chill mal Carne“, die „Pizza Tex Vex Vegan“ von Followfood „brennt für unsere Zukunft“ und der vegane Käse von Veganz trägt den schönen Namen „Cashewbert“.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Mit Humor gegen Härtefälle</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Humor nimmt auch kommunikativen Härtefällen die Spitze: Abstumpfung, Leugnung und Lobbyismus. Kognitive Dissonanz wird ja gerne durch die Abwertung dissonanter Information bekämpft, weil wir uns gegen das Akzeptieren des Unerwünschten wehren. Aber wer kann schon ernsthaft eine Marketingabteilung bekriegen, die sich „Department of Mind Control“ nennt? Und deren damaliger CEO im Werbespot beim amerikanischen Superbowl „Wow No Cow“ singt? Oatly wird zwar regelmäßig von Wettbewerbern verklagt, aber die Herzen der Menschen fliegen der Marke genau wegen solcher Provokationen zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Keinesfalls sollte die Kommunikation dagegen Scham auslösen. Denn Scham ist ein fast unerträgliches Gefühl. Es wird deshalb weggedrückt. Niemand möchte falsch sein.  Zumal viele Menschen den Eindruck haben, so der Psychologe und Marktforscher Stephan Grünewald, dass sich „die Elite für das Maß aller Dinge hält und auf eine arrogante Art und Weise auf alle die herabsieht, die immer noch rauchen, Alkohol trinken, Süßkram verzehren, Fleisch essen und Unterschichts-TV gucken“. Wer einen Massenmarkt ansprechen will, darf kein schlechtes Gewissen machen. Sondern muss Menschen die Möglichkeit geben, informierte Konsumentscheidungen zu treffen. Auf Augenhöhe und im Dialog.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag erschien zunächst im <a href="https://www.fleischwirtschaft.de/service/newmeat/" target="_blank" rel="noopener">NEWMEAT Magazin</a>.</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/vegan-wie-sag-ichs-meinem-kunden-2/">Vegan – wie sag ich’s meinem Kunden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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		<title>Pressebereich to impress</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/pressebereich-to-impress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrinkasper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 08:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen Pressebereich auf der Website haben kleine Unternehmen nur selten. Dabei ist das nicht nur was für große Konzerne – und wenig aufwändig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/pressebereich-to-impress/">Pressebereich to impress</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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			<p style="font-weight: 400;">Kleine Unternehmen und Startups haben oft die spannenderen Storys zu erzählen: skurrile Gründergeschichten, innovative Produkte, soziale Projekte. Viele dieser Themen haben für Medien durchaus Nachrichtenwert. Manche dieser Unternehmen verschicken sogar fleißig Pressemeldungen. Aber einen Pressebereich auf der eigenen Website haben die wenigsten. Dabei ist das nicht nur was für große Konzerne – und wenig aufwändig.</p>
<h2></h2>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Presseinfos auf einen Klick</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Der Pressebereich im Netz bietet Journalistinnen und Journalisten eine wichtige Hilfe beim Recherchieren. Und er kann sogar den Ausschlag geben, ob sie über ein Unternehmen berichten oder nicht. Denn Redaktionen arbeiten meist unter großem Zeitdruck. Langes Herumsuchen auf einer Website nervt – und schreckt ab. Der Pressebereich sollte daher mit nur einem Klick von der Startseite aus erreichbar sein – per „Presse“-Link in der Menüleiste oder im Footer.</p>
<h2></h2>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Persönlicher Pressekontakt</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wichtigster Inhalt der Presseseite ist der Pressekontakt: Emailadresse, Telefonnummer und am besten der Name des zuständigen Menschen. Denn ja, auch Journalisten sprechen lieber mit einer namentlich genannten Person als mit einem Anonymus. Und wenn auf der Website nur eine presse@&#8230; oder, noch schlimmer, nur eine allgemeine info@-Adresse steht, klingt das für Journalisten wenig zielführend: Hier eine schnelle und kompetente Antwort zu bekommen, ist eher unwahrscheinlich.</p>
<h2></h2>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Antworten binnen 24 Stunden</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Mir haben schon Kunden Emails von Journalisten weitergeleitet, die tagelang in irgendwelchen Sammel-Mail-Accounts vor sich hingedümpelt waren – bestenfalls beantwortet mit einem völlig unpassenden Autoreply. Das ist so, wie wenn Hollywood anruft – und niemand geht ran! Damit hat sich die Sache dann meistens auch erledigt. Denn solange können Journalisten kaum warten. Bei der Medienarbeit muss man schnell reagieren: maximal 24 Stunden bis zur Antwort, bei TV-Redaktionen gerne binnen weniger Stunden.</p>
<h2></h2>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Kein Pressemensch – was tun?</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Nun haben kleine Unternehmen oder Startups oft noch gar keinen eigenen Pressemenschen. Dann kann man einfach den Namen des zuständigen Kollegen oder der Kollegin nennen. Wichtig ist, dass sich diese Person auch wirklich zeitnah um die Anliegen der Journalisten kümmert – und im Urlaub oder bei Krankheit eine Vertretung hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Wer eine PR-Agentur beschäftigt, kann natürlich auch den Namen und die Kontaktdaten des dort zuständigen Menschen einsetzen. Hauptsache, es wird auf der Website mindestens ein persönlicher Ansprechpartner für die Presse genannt. (Bei größeren Konzernen gibt es meist mehrere Pressekontakte, die verschiedenen Unternehmensbereichen oder Themen zugeordnet sind.)</p>
<h2></h2>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Downloads und Presseschau</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Ein guter zusätzlicher Service für Journalistinnen und Journalisten sind Fotos und bisherige Pressemeldungen zum Download. Die Fotos sollten hoch aufgelöst sein (mindestens 300 dpi) und mit einem Urhebernachweis („Fotocredit“) versehen sein. Die Pressemeldungen stellt man am besten als offene Word-Dokumente zur Verfügung – für einfaches Copy-Paste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch bisherige Presseveröffentlichungen können im Pressebereich verlinkt oder als PDF zum Download angeboten werden. (Aber Vorsicht: Wer fremde Inhalte auf seine Website stellt, muss die Nutzungsrechte haben!) So eine Presseschau hilft Journalisten beim Recherchieren und beweist, dass dieses Unternehmen berichtenswert ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Angenehmer Nebeneffekt: Ein Pressebereich zieht auch bei Kunden und Geschäftspartnern. Auch sie klicken gern mal rein. Und sichtbare Presse-Erfolge zeigen ihnen, dass dieses Unternehmen es voll drauf hat.</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/pressebereich-to-impress/">Pressebereich to impress</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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		<title>Was vegane Food-Startups erfolgreich macht</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/vegane-food-startups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrinkasper]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 14:59:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pflanzliche Alternativen zu Fleisch, Milch und Käse haben dem Konsumenten viel zu bieten. Aber wie lassen sie sich vermarkten – auch ohne Werbemillionen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/vegane-food-startups/">Was vegane Food-Startups erfolgreich macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="vc-row-wrapper " data-parallax_sense="30"><div class="wpb_row row" >
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			<p style="font-weight: 400;"><strong>Gesund, umweltschützend, tierfreundlich – und lecker: Vegane Alternativen zu Fleisch, Milch und Käse haben dem Konsumenten viel zu bieten. Aber ihre Vermarktung ist schwierig – jedenfalls, wenn man nicht die Werbemillionen eines Konzerns oder Großinvestors im Rücken hat.</strong> <strong>Wie können sich kleine Food-Startups neben Platzhirschen und Eigenmarken behaupten?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Markt wächst rasant: <a href="https://www.presseportal.de/pm/154346/5129899" target="_blank" rel="noopener">laut Mintel</a> war 2021 bereits jedes fünfte hierzulande neu eingeführte Lebensmittel vegan<em>. </em>Damit gehört Deutschland zu den Spitzenreitern, nach Großbritannien, Portugal und den Niederlanden. Nicht nur kleine Startups, sondern auch herkömmliche Unternehmen wie Katjes, Coppenrath und Rügenwalder bringen immer mehr vegetarische oder vegane Produkte auf den Markt; Fleischkonzerne investieren in Labor-Fleisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Selbst Pandemie, Ukraine-Krieg und Inflation können den Trend nicht brechen: <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-11/ersatzprodukte-trend-vegan-vegetarisch" target="_blank" rel="noopener">GfK zufolge</a> wurden von Januar bis September 11,5 Prozent mehr Ersatzprodukte umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Im gesamten Lebensmitteleinzelhandel stiegen die Umsätze dagegen nur um 0,4 Prozent.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Der Preis ist heiß</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Zwar kaufen viele Menschen wegen der Inflation häufiger günstigere Handelsmarken als teurere Markenprodukte. Doch laut GfK ist die Verschiebung bei Veggie-Produkten längst nicht so stark wie in anderen Bereichen. Offenbar akzeptieren viele Kunden hier eher höhere Preise, weil ihnen Klima- und Tierschutz wichtig sind – und sparen eher bei Grundnahrungsmitteln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Trotzdem haben vegane Food-Startups es immer noch schwer genug – jedenfalls ohne Großinvestor im Rücken. Bei den millionenschweren Werbekampagnen der etablierten Hersteller können sie kaum mithalten – und sich auch keine Listungen in den Supermärkten kaufen. Zudem liegt ein Viertel der pflanzlichen Ersatzprodukte über dem Durchschnittspreis ihres tierischen Pendants, so eine <a href="https://proveg.com/de/pressemitteilung/preisstudie/">Studie</a> der Ernährungsorganisation <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/proveg/" target="_blank" rel="noopener">ProVeg</a>. Wegen der Nischenproduktion ist die Herstellung teurer, Milchalternativen werden höher besteuert und der Handel erwartet deutlich höhere Margen: Bei Fleischalternativen beispielsweise rund 40 Prozent, gegenüber acht Prozent bei Fleisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Lebensfreude statt Moralkeule</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Dabei sind die Bedingungen ohnehin schon Hardcore: Pflanzliche Milchalternativen dürfen nicht heißen wie ihre „Vorbilder“, auch gesundheitsbezogene Aussagen sind per Gesetz tabu. Und moralische Argumente machen Kunden ein schlechtes Gewissen – das führt zu einer Abwehrhaltung. Hinzu kommt eine Zielgruppe, die nicht nur äußerst kritisch ist, sondern auch sehr heterogen: Wie lassen sich Flexitarier ansprechen, ohne ethische Veganer, Fitnessbegeisterte und Gesundheitsfreaks zu verschrecken?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Was nach der unlösbaren Quadratur des Kreises klingt, birgt aber auch Chancen. Denn insbesondere die Jüngeren probieren gerne etwas Neues aus, wenn ihnen die Produkte einen Zusatznutzen versprechen. Zum Beispiel neuartige Geschmackserlebnisse (wie süß-salzige Schokolade), ein gutes Gewissen (dank Spende für jede gekaufte Wasserflasche), oder mehr Power (durch Protein-Toastbrot). Dahinter stecken Bedürfnisse wie Gesundheit, soziale Anerkennung und Selbstoptimierung – unser Essen wird zur Lebenseinstellung. Das gibt veganen Food-Startups Grund zur Hoffnung – und liefert Ansatzpunkte für die Kommunikation mit Verbrauchern.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Das V-Wort vermeiden</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Zwar fehlt noch manch vegane Alternative zu herkömmlichen Produkten, von Schokoküssen über Donuts und Kinderriegel bis hin zu Hunderten von Wurst- und Käsesorten. Hier wäre also noch viel Platz für Innnovationen. Doch die mittlerweile 1,6 Million Veganer in Deutschland sind noch immer eine zu kleine Randgruppe, als dass ein Startup von ihnen allein als Kunden leben könnte. Es gilt also, die Neuprodukte so zu vermarkten, dass sie sowohl Veganer als auch Nicht-Veganer ansprechen. Keine leichte Aufgabe, denn viele Menschen sehen Veganer ausgesprochen kritisch und wollen keinesfalls mit ihnen in einen Topf geworfen werden. Tatsächlich glauben viele sogar, ein Produkt sei für sie nicht geeignet, wenn „vegan“ auf der Verpackung steht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Genau in diesem Balanceakt aber liegt der Schlüssel erfolgreicher PR für vegane Produkte: Es gilt, die Gemeinsamkeiten zwischen Veganern und Nicht-Veganern herauszuarbeiten. Diese verbindenden Elemente muss die Kommunikation betonen – sei es bei der <a href="https://kasper-kommunikation.de/pressearbeit-fuer-gruender/" target="_blank" rel="noopener">Pressearbeit</a>, auf der eigenen Website oder beim <a href="https://kasper-kommunikation.de/content-marketing-fuer-startups/" target="_blank" rel="noopener">Content Marketing</a> in den sozialen Medien. Denn wer explizit Veganer anspricht, grenzt automatisch alle andere aus – also auch diejenigen, die ihren Konsum von Tierprodukten bewusst einschränken wollen. Und diese wachsende Gruppe der sogenannten Flexitarier ist entscheidend für den Erfolg eines veganen Food-Startups.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Storytelling &amp; optische Reize</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Gesundheit, Genuss, Flexibilität – das sind Werte, mit denen sich immer mehr Konsumenten identifizieren. Vermitteln lassen sie sich mit Hilfe von Storytelling: emotionalen, spannenden oder auch witzigen Geschichten über das Unternehmen und seine Produkte. Sogar komplexe Nachhaltigkeitsthemen lassen sich so vereinfachen und konkretisieren, dass die Verbraucher sich abgeholt fühlen. Voraussetzung ist eine positive, kreative Sprache – denn viele bekannte und daher Vertrauen erweckende Formulierungen sind für vegane Produkte per Gesetz tabu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch optische Reize sind wichtig, um Markenbotschaften zu vermitteln. Das gilt umso mehr, da Geruch und Geschmack in der digitalen Welt nicht erfahrbar sind. Zur visuellen PR gehören eine schicke Verpackung, gute Fotos und Rezepte auf der Website, im Blog und in Social Media-Kanälen. Influencer-Kampagnen mit Micro-Bloggern bieten Zugang zu einer zwar kleinen, aber besonders passgenauen Zielgruppe – und sind im Gegensatz zu bekannten Influencern erschwinglich. Ihre Bilder können Produktvorteile glaubwürdig und auf unterhaltsame Weise erklären.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">So lassen sich mit professioneller PR nicht nur abwechslungshungrige Kunden für eine neue Marke gewinnen, sondern auch an die Marke binden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Artikel erschien zunächst im <a href="https://www.startupvalley.news/de/was-vegane-food-brands-erfolgreich-macht/" target="_blank" rel="noopener">StartupValleyNews Magazine</a>.</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/vegane-food-startups/">Was vegane Food-Startups erfolgreich macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pressearbeit für Gründer – ohne Stolperfallen</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/pressearbeit-fuer-gruender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2022 12:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Positive Medienberichte sind für Startups Gold wert. Aber wie landet man erfolgreich in der Presse? Ein paar praktische Tipps.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/pressearbeit-fuer-gruender/">Pressearbeit für Gründer – ohne Stolperfallen</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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			<p style="font-weight: 400;"><strong>Positive Medienberichte sind für Startups Gold wert. Aber wie landet man erfolgreich in der Presse? Ein paar praktische Tipps.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Sie locken Kunden, Handelspartner und Investoren, sind kostenlose Werbung und glaubwürdiger als jeder Influencer-Post: Presseartikel, geschrieben von richtigen Journalisten. Sie sind deshalb so wertvoll, weil hier die Schwelle am höchsten ist: Man muss sie sich verdienen. Im Dialogmarketing spricht man daher auch von „Earned Media“ – im Gegensatz zu „Paid Media“ (für bezahlte Werbeformen) und „Owned Media“ (für die eigenen Kanäle).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Pressearbeit ist, wie der Name schon sagt, eben auch Arbeit. Aber gewusst wie, ist sie im Verhältnis zu Werbung oft viel günstiger – wird jedoch stärker wahrgenommen und wirkt glaubwürdiger. Grundbaustein ist eine Pressemeldung, die vom Aufbau und von der Sprache her den gängigen journalistischen Standards entspricht. Man braucht aber auch eine gute Story und muss sicherstellen, dass die Pressemeldung die relevanten Redaktionen, für die sie interessant sein könnte, erreicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Gute Stories ziehen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wer Redakteure regelmäßig mit den richtigen Themen zur richtigen Zeit bedient, bleibt ihnen positiv im Gedächtnis haften. Das steigert die Chancen auf Veröffentlichungen – und dass die Journalisten aktiv auf ein Unternehmen zukommen, wenn sie später mal an einer passenden Geschichte arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Große Konzerne haben bekannte Marken und können sich Werbeanzeigen und TV-Spots leisten. Das beschert ihnen meist auch redaktionelle Beachtung. Kleine Startups können da kaum mithalten. Aber sie haben oft die besseren Stories – und die ziehen im medialen Kampf um Aufmerksamkeit. Generell gilt: Je höher der Nachrichtenwert meiner Story, desto höher die Chance auf Beachtung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Der Nachrichtenwert entscheidet</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Der Nachrichtenwert bemisst sich anhand verschiedener Faktoren, nach denen Leser Informationen auswählen. Je mehr Kriterien erfüllt sind, desto höher die Veröffentlichungschance einer Pressemeldung. Am wichtigsten: Das Neue und Besondere – was sachliche, belegbare Superlative kenntlich machen. Zum Beispiel: Das erste vegane Sashimi. Auch Aktualität, die Relevanz für viele oder räumliche Nähe entscheiden mit über den Nachrichtenwert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Promis, Kurioses oder Sex &amp; Crime ziehen sowieso. Billie Eilish beispielsweise kürte kürzlich die Marke <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/ichoc/" target="_blank" rel="noopener">iChoc</a> zu ihrer Lieblingsschokolade – ein Leckerbissen auch für die Presse. Gerade junge Unternehmen können so mit Hilfe der Medien ihre Bekanntheit steigern und ihr Wachstum beschleunigen. Schließlich sind journalistische Online-Artikel auch gut für SEO und das Google-Ranking der Firmen-Website, manche arbeiten auch mit Affiliate-Links. Insbesondere Online-Shops können so sogar direkt mehr Umsatz generieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Handverlesen statt mit der Gießkanne</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wichtig ist, Pressemeldungen gezielt zu versenden. Wer einmal als Spammer dasteht, wird ignoriert, geblockt – oder aufgefordert, künftig doch bitte keine Mails mehr zu schicken. Fast alle großen Wirtschaftstitel haben zum Beispiel Redakteure, die sich speziell um Startups kümmern. Manchmal richtet sich die Zuständigkeit auch nach der Branche, etwa Energie und Transport, Konsumgüter oder Digitales. Hilfreich ist es zu googlen, wer in der letzten Zeit über mein Thema berichtet hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Natürlich sind nicht nur Print- und Online-Medien interessant, sondern auch passende TV-Sendungen, Podcasts und Radio-Formate. Die Kontaktdaten der Redakteure sammelt man am besten in einer Xcel-Liste, die dann fortlaufend aktualisiert wird – in vielen Redaktionen herrscht eine hohe Fluktuation. Gute Chancen haben auch Gastartikel bei Fachmedien, über die man den Geschäftsführer oder auch andere Mitarbeitende des Unternehmens als Experten oder Expertin positioniert. Diese Beiträge sollte man aber lieber nicht per Pressemeldung anbieten (Stichwort: Gießkanne), sondern am besten telefonisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Supergut ist superschlecht</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wie aber sieht nun eine Pressemeldung aus, mit der Journalisten gut arbeiten können? Der größte Fehler, den Startups machen können: Werbesprech. Supergut und supergeil sind nicht supertoll, sondern superschlecht. Journalisten wollen möglichst neutral und präzise informieren. Überzogenes Eigenlob, Marketingslogans und unbelegte Behauptungen sind da hinderlich – und wecken eher Misstrauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Stattdessen sollte man Fakten sprechen lassen – und zwar möglichst knapp und klar. Journalisten haben wenig Zeit für Recherche, eine Pressemeldung darf keine der so genannten W-Fragen offen lassen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Woher? Das Wichtigste – die Kernaussage – gehört an den Anfang, in den <em>Lead</em> meiner Pressemeldung. Headline und Zwischenüberschriften gliedern den Text und machen neugierig aufs Weiterlesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Presseschau im Web</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Ein Pressebereich auf der Website, prominent verlinkt in der Menüleiste oder im Footer, bietet Journalisten wichtige Infos auf einen Klick. Hierzu gehören ein Pressekontakt (mit Email und Telefon), Fotos und bisherige Pressemeldungen zum Download. Die Fotos sollten hoch aufgelöst (mindestens 300 dpi) und natürlich professionell sein. Gerade die Qualität der Gründerporträts entscheidet oft darüber, ob es zu einer Veröffentlichung kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch bisherige Presseveröffentlichungen können hier verlinkt oder als PDF zum Download angeboten werden. (Aber Vorsicht: Wer fremde Inhalte auf seine Website stellt, muss die Nutzungsrechte haben!) So eine Presseschau macht Eindruck, hilft Journalisten beim Recherchieren und zeigt, dass dieses Unternehmen berichtenswert ist. Und das ist Gold wert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Artikel erschien zunächst im <a href="https://www.startupvalley.news/de/pressearbeit-fuer-gruender/" target="_blank" rel="noopener">StartupValleyNews Magazine</a>.</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/pressearbeit-fuer-gruender/">Pressearbeit für Gründer – ohne Stolperfallen</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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		<title>Content Marketing für Startups</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/content-marketing-fuer-startups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 08:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kasper-kommunikation.de/?p=15572</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Kreativität und Know-how können auch Startups ohne großes Budget erfolgreiches Content Marketing betreiben. Fünf Tipps.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/content-marketing-fuer-startups/">Content Marketing für Startups</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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			<p style="font-weight: 400;"><strong>Mit Kreativität und Know-how können auch Startups ohne großes Budget erfolgreiches Content Marketing betreiben. Fünf Tipps.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Als der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner aus 40 Kilometer Höhe mit dem Fallschirm aus der Stratosphäre sprang, gingen die Bilder um die Welt. Sponsor Red Bull freute sich über die mediale Aufmerksamkeit – und Kommunikationsexperten läuteten eine neue Ära ein: das Content Marketing. Denn bei der spektakulären Aktion von Red Bull stand nicht mehr das Produkt nebst plattem Werbespruch im Vordergrund, sondern eine spannende Geschichte – also „Content“. Und den verbreitete das Unternehmen über seine eigenen Zeitschriften, TV-Produktionen und YouTube-Kanäle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Zwar ging es auch beim guten alten Corporate Publishing schon darum, dass Unternehmen interessante Themen für verschiedene Kanäle aufbereiten, von der Pressemeldung über Artikel in Mitarbeiter- und Kundenmagazinen bis zur Online-News. Doch heute kommen zig Social Media-Plattformen hinzu, Blogs und Werbeformate wie Native Advertisement und Sponsored Content. Sie können riesige Reichweiten erzielen und Inhalte viel glaubwürdiger wirken lassen als klassische Werbeanzeigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Längst haben Social Media-Manager, Content-Strategen und Online Marketing-Experten in größeren Unternehmen Einzug gehalten. Doch wie können auch Startups ohne solche Spezialisten die Digitalisierung für ihre Kommunikation nutzen? Einen Baumgartner ins All schießen – das sprengt das Budget. Doch mit Kreativität und Know-how kann man auch mit begrenzten Mitteln und ohne eigenes Medienimperium erfolgreiches Content Marketing betreiben. Hier fünf Tipps:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>1. Einen Content Hub aufbauen</strong><strong> </strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Du brauchst in Deinem Team jemanden, der oder die den Content-Hut aufhat. Diese Person prüft, für welche Kanäle welches Thema geeignet ist, erstellt Redaktionspläne, kümmert sich um die fristgerechte Produktion der Inhalte und misst den Erfolg. Wichtig: Denke an Vertretungsregeln! Auch wenn jemand krank oder im Urlaub ist, sind die Kanäle Deines Unternehmens weiterhin offen und wollen bespielt werden. Und selbst wenn Ihr vorübergehend nicht aktiv kommuniziert, kann jederzeit Kunden-Feedback eingehen, das es zu beantworten gilt. Zudem sollten klare Abstimmungsprozesse definiert sein: Wer muss was freigeben? Das gilt natürlich auch, wenn Du mit externen Dienstleistern zusammenarbeitest. Die sozialen Medien sind extrem schnell – kurze Reaktionszeiten sind Pflicht.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>2. Das eigene Content-Angebot verbessern</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Um Dein Publikum zu erreichen, brauchst Du attraktive Inhalte: gute Fotos, Grafiken und Texte, gern auch Videos, Slideshows und Podcasts. Gehe auf die Suche nach solchen Perlen! Was ist schon vorhanden in Deinem Startup? Womit lässt sich weiterarbeiten?  Bitte Dein Team, stets die Augen offen zu halten und Dir möglichen Input zu schicken. Günstige oder sogar kostenlose Stock-Fotos findest Du in Bild-Datenbanken (Achtung: Bildrechte beachten!). Eigene, authentische Bilder sind aber oft besser. Handy reicht: Schieß doch bei einer vakanten Stelle für Facebook ein nettes Bild von Eurem Team, oder halte Dein Produkt vor einem originellen Hintergrund in die Kamera. Dazu gehört ein knackiger Text – insbesondere Online-Texte müssen schnell zum Punkt kommen und gut formuliert sein. Das kann man einkaufen oder selber machen, Tipps dazu gibt’s <a href="https://kasper-kommunikation.de/wirksam-schreiben-fuers-web/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und in Schreibseminaren.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>3. User-generated Content nutzen</strong><strong> </strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Eine Möglichkeit, kostenlos an gute Inhalte zu kommen, ist das Nutzen von User-generated Content. Durchforste das Web nach interessanten Blogartikeln und Posts auf Facebook, Instagram &amp; Co. Das können zum Beispiel Rezepte sein, in denen Dein Produkt auftaucht. Diesen Content veröffentlichst Du dann auf Deinen Kanälen. Natürlich musst Du vorher die Erlaubnis einholen, aber der Aufwand lohnt sich: Viele Content Creators belohnen das Teilen ihrer Beiträge mit einem „Like“ und machen damit wiederum ihre eigenen Follower auf Deine Seiten aufmerksam. Einfacher, da nicht genehmigungspflichtig, ist das Verlinken interessanter Beiträge. Ein prima Service für die Nutzer*innen, lockt sie allerdings auch weg von Deinem Angebot. Insofern externe Links lieber sparsam dosieren.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>4. Einen Corporate Blog führen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Fördere Deinen Expertenstatus. In einem Blog kannst Du selbst das Wort ergreifen, oder auch verschiedene Teammitglieder im Wechsel. Wähle Themen, die Deine Zielgruppen interessieren und Mehrwert bieten. Gewähre Einblicke in die Forschung und Entwicklung. Erzähle von neuen Vertriebspartnerschaften und erfolgreichen Kundenprojekten. Viele große Konzerne haben ihre Corporate Blogs als professionelle E-Mags aufgezogen, mit vielköpfiger Redaktion. Das ist schön, muss aber nicht sein. Gib Deinem Blog einen persönlichen Anstrich – hab Mut zur Meinung und zur Diskussion! Damit bietest Du Futter für einen ständigen Dialog mit Deinen Zielgruppen. Und Du kannst diese Content-Plattform von Facebook, Twitter, LinkedIn usw. und per Newsletter bespielen. Falls Du keine Zeit hast fürs Bloggen: hol Dir einfach einen externen Dienstleister ins Boot.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>5. Soziale Gruppe gründen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Eine weitere gute Möglichkeit, um in den Dialog mit Deinen Zielgruppen zu treten, sind Gruppen innerhalb der verschiedenen sozialen Netzwerke wie Xing, LinkedIn oder Facebook. Diese Communities können offen sein oder geschlossen, dann muss der Administrator neuen Teilnehmern erst Zutritt erteilen. Gruppen gibt es zu allen erdenklichen Themen, sie bieten hohe Interaktionsraten und Reichweiten – Facebook beispielsweise spielt Mitgliedern die Beiträge innerhalb ihrer Gruppe bevorzugt aus. Die mitgliederstärksten Gruppen drehen sich um Ernährung, Fitness, Beauty und Wohnen; aber auch IT-Themen finden viele Interessenten. Misch kräftig mit, oder ruf Deine eigene Gruppe ins Leben! Du gewinnst nicht nur einen kostenfreien Marketing-Kanal, sondern auch wertvolle Customer Insights durch den Austausch der Gruppenmitglieder untereinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Artikel erschien zunächst im <a href="https://www.startupvalley.news/de/content-marketing-fuer-startups/" target="_blank" rel="noopener">StartupValleyNews Magazine</a>.</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/content-marketing-fuer-startups/">Content Marketing für Startups</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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		<title>Wie PR vegane Food-Brands erfolgreich macht</title>
		<link>https://kasper-kommunikation.de/wie-pr-vegane-food-brands-erfolgreich-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 10:03:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raus aus der Nische, rein in den Mainstream: Wie lassen sich Veggie-Alternativen einer möglichst breiten Zielgruppe schmackhaft machen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/wie-pr-vegane-food-brands-erfolgreich-macht/">Wie PR vegane Food-Brands erfolgreich macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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			<p style="font-weight: 400;"><strong>Eine ganze Branche muss sich kommunikativ neu erfinden: Raus aus der Nische, rein in den Mainstream. Doch wie lassen sich Veggie-Alternativen einer möglichst breiten Zielgruppe schmackhaft machen?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Vorbei die Zeiten, als vegane Food-Brands müde belächelt wurden – und ihre Kunden als weltfremde Revoluzzer geschmäht. Wer heute etwas auf sich hält, trinkt seinen Latte mit Hafermilch, legt beim Grillen die Veggie-Wurst auf und bestellt im Restaurant veganen Wein. Jedenfalls, wenn man in Berlin, Hamburg oder München wohnt, über ein überdurchschnittliches Einkommen und höhere Bildung verfügt – rein statistisch gesehen. Fest steht: der Veganvirus hat seinen Siegeszug durch den Mainstream angetreten. Nicht immer, aber immer öfter, lautet für viele Konsumenten die Devise. Man muss ja nicht gleich auf alles verzichten, aber warum nicht ab und zu mal was Neues probieren? Das gute Gewissen gibt’s gratis oben drauf – und Anerkennung aus der Peer Group.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Schon über die Hälfte der Deutschen zählt sich laut <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/ernaehrungsreport2020.html" target="_blank" rel="noopener">Ernährungsreport des BmEL</a> zur stetig wachsenden Gruppe der so genannten Flexitarier: Sie wollen den Konsum von Tierprodukten bewusst reduzieren, aber nicht komplett aufgeben. Befeuert wird der Trend von den vielen Alternativen zu Tierprodukten, die derzeit auf den Markt drängen: Thunfisch auf Sojabasis, Camembert aus Cashews, Bratwurst aus Erbsenprotein, Joghurt- und Milchersatz aus Hanf, Mandeln, Lupinen und Nüssen – die Innovationen kommen im Wochentakt. Dahinter steckt längst nicht mehr nur eine Handvoll idealistischer Pioniere: Immer mehr Startups mischen mit, oft gepimpt mit Millionen von Venture Capital. Denn vor dem Hintergrund der Klimakrise haben auch Investoren den Trend zu einer langfristigen Ernährungswende erkannt und schichten ihre Portfolios um in Richtung Plant-based.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Old Economy versus Newcomer</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Auch die Old Economy ist aufgewacht und will ein Stück abhaben vom Kuchen: Tönnies und die PHW-Gruppe mit Marken wie Wiesenhof und Bruzzler expandieren im Veggiemarkt, Rügenwalder Mühle verkauft sogar schon mehr vegane und vegetarische Produkte als Fleisch und Wurst. Auch Deutschlands größte Molkerei, das Deutsche Milchkontor mit Marken wie Milram und Oldenburger, baut ihr veganes Sortiment immer weiter aus. Die Großkonzerne verfügen über etablierte Strukturen, starke Lobbys, bekannte Marken – und das nötige Kleingeld für professionelle Kommunikation. Ein riesiger Wettbewerbsvorteil, der die Newcomer chancenlos lässt? Nicht unbedingt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Neben dem Preis ist das Marken- und das Unternehmensimage das wichtigste Differenzierungsmerkmal. Dabei spielt klassische PR eine große Rolle, denn sie ist essenziell für die Corporate Story. Zudem haben wir es mit äußerst erklärungsbedürftigen Produkten zu tun: Vielen Menschen leuchtet es nicht ein, warum sie statt des Billigschnitzels aus dem Supermarkt einen womöglich dreimal so teuren „Ersatz“ aus Soja kaufen sollten – der womöglich auch noch anders schmeckt als das Gewohnte. Hier ist Storytelling gefragt, und genau dabei sind vegane Marken deutlich im Vorteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Authentizität ist Gold </strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Ein Unternehmen, dessen Dasein darin begründet ist, die Umwelt, die Tiere und die menschliche Gesundheit zu schützen, hat per se einen höheren Zweck – einen Purpose. Und genau diese Authentizität ist Gold wert in der Kommunikation. Gelingt es, sie erfolgreich rüberzubringen, sind Kunden auch bereit, höhere Preise zu zahlen oder Einbußen beim Geschmack in Kauf zu nehmen. Nachwuchskräfte werden hier gerne anheuern, und Skandale perlen an diesen Unternehmen ab wie Wasser an einer Ente.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Allein, das zu erreichen ist leichter gesagt als getan. Denn die Aufgabe ist nicht unheikel: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, er lässt sich nur ungern von seiner Einkaufsroutine abbringen. Veränderungen kosten Zeit und Energie – und ewig lockt das Schnitzel mit Schnäppchenpreisen und allen Finessen der Werbekunst, eingespurt über Jahrzehnte der Old Economy. Moralpredigten bringen da schlimmstenfalls Trotzreaktionen. Damit Menschen ihren gewohnten Konsum ändern, braucht man starke Marken – und die baut man mit starken Inhalten auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Storytelling statt Werbe-Blabla</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Gefragt ist eine ehrliche und inklusive Kommunikation: Storytelling statt Werbe-Blabla, humorvoll statt belehrend, unkonventionell statt austauschbar. Und das durchgängig auf allen Kanälen, von der Website über die Pressearbeit bis zum Instagram-Post. Sicher, die eine Lösung für alle gibt es nicht. Doch Hersteller wie der schwedische Hafermilch-Hersteller <a href="https://kasper-kommunikation.de/projekte/oatly/" target="_blank" rel="noopener">Oatly</a>, der quasi über Nacht zur It-Marke wurde, machen’s vor: Sie zeigen Haltung – offen, unverblümt, nicht selten provokant. Aber immer mit Charme und Witz, statt mit erhobenem Zeigefinger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Ausweisen des Klima- oder Tierwohl-Impacts beispielsweise zeigt Konsumenten auf, dass sie eine soziale Verantwortung haben – während spielerische Grafiken Leichtigkeit und Spaß vermitteln. Nicht zu unterschätzen ist auch der Wert der Pressearbeit: Je häufiger Medien positiv über die vegane Ernährungsweise berichten, desto normaler wird sie in unserer Wahrnehmung. Wir Menschen sind soziale Wesen und machen gerne, was andere machen. Und wenn Dritte uns vegane Produkte empfehlen, ist das wesentlich glaubwürdiger als jede Werbung. Das gleiche gilt für authentische Influencer, die zur Marke passen – auf Performance schielende Plattform-Kampagnen und stumpfe Rabattcode-Schlachten hingegen verwässern die Markenidentität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Authentische Hersteller können so auch ohne Riesenbudget kommunikativ überzeugen – und sich gegenüber Trittbrettfahrern behaupten. Denn bei vielen von ihnen klafft eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Edeka beispielsweise brachte vor einem Jahr sein Vegan-Sortiment „Vehappy“ in die Regale – und erhielt wenige Monate später von Greenpeace die „Goldene Kotzwurst“ verliehen: für besondere Unverdienste beim Tier- und Klimaschutz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Artikel erschien zunächst im <a href="https://pr-journal.de/fragen-und-meinungen/autoren-beitraege-themen-der-zeit/28824-autorinnenbeitrag-wie-pr-vegane-food-brands-erfolgreich-macht.html" target="_blank" rel="noopener">PR-Journal</a>.</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://kasper-kommunikation.de/wie-pr-vegane-food-brands-erfolgreich-macht/">Wie PR vegane Food-Brands erfolgreich macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://kasper-kommunikation.de">KASPER Kommunikation - PR-Agentur in Hamburg</a>.</p>
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